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Der See

Der Rheinauer See ist ein ehemaliger Baggersee für Kiesabbau zwischen dem Mannheimer Stadteil Rheinau und Brühl. Nach der  Renaturierungsphase entstand ein Naherholungsgebiet, das direkt an die umliegenden Wohngebiete grenzt.
Die Ausdehnungen des Sees betragen in Ost-West-Richtung ca. 580 m, in Nord-Süd- Richtung ca. 220 m.
Der See  befindet sich grösstenteils in Privateigentum. Nur die nordöstlichen Teile der  Grünflächen sind öffentliche Flächen der Stadt Mannheim (Badestrand).

Frühmorgens am Südufer.

Diese Zonen dienen als Ruhe- und Brutstätten
für Vögel und sind beliebte Fischlaichzonen
und Zufluchtsorte für Jungfische. Für Bade
-gäste sind eine Liegewiese und ein
betonierter Tischtennisbereich angelegt, die
Wege im Badebereich sind gepflastert, und rund um den See gibt es mehrere
Kinderspielplätze. In der Nähe befinden sich
Einkaufsmöglichkeiten wie Bäcker u. Metzger,
sowie eine Tankstelle und Sparkasse.
Grillen ist behördlich verboten !
 

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Abendstimmung am See

Der Rheinauer See im Wandel der Jahreszeiten.
Bilderserie “Ein Jahr am Rheinauer See”

Der See beherbergt eine Wasserskianlage, einen
ausgewiesenen öffentlichen Badebereich,
Angelzonen mit Stegen, eine Tauchzone und
kann von den Besuchern zu Fuß oder mit dem
Fahrrad auf dem Uferweg durchgängig umrundet
werden (siehe auch “
Luftbild + Seekarte”).
Am Süd- und Südwestufer befinden sich große
Bereiche mit dichtem Über- und Unterwasser
-bewuchs.
 

Idyllische Plätzchen gibt es rund um den See viele. Hier ein Blick aus dem “Unterholz”.

Hinweise für Besucher: Aufgrund des starken Besucherandrangs und unangemessenem Verhalten vieler Seebesucher bestehen im und um den See herum ganzjährig Umweltprobleme. Leider musste auch die Toilettenanlage am Nord-Ost-Ufer wegen Vandalismus dauerhaft geschlossen werden. Als Ersatz hat die Stadt Mannheim in der Sommersaison zwei Dixi-Häuschen aufgestellt, deren zweifelhafter ästhetischer Zustand allerdings pingelige Gemüter auf Abstand hält... In der übrigen Jahreszeit sind Seebesucher bei der Suche nach einer Toilette auf das Wohlwollen der nahegelegenen Fußball-Clubgaststätte angewiesen.
Randalierern, Umweltsündern oder Besuchern, die sich nicht an die Vorgaben der Stadt Mannheim halten (Verordnung über Gemeingebrauch am Rheinauer See, Tauchregelung), drohen hohe Bußgelder. Tauchern wird empfohlen,  die Reservierungsbestätigung zum Tauchtermin mitzubringen und auf Verlangen der Kontrolleure vorzulegen (siehe Tauchregelung). Es wird ständig am See kontrolliert !

Eine ausführliche Anfahrts- und Umgebungsbeschreibung haben wir für Euch nebenstehend als zweiseitige PDF-Datei hinterlegt. Darin findet Ihr eine Übersichtskarte, eine genaue Anfahrtsbeschreibung und eine Detailkarte mit Einkaufsmöglichkeiten.

Der See in Kurzform

Wasserfläche:

ca. 12 ha 

Tiefe:

28 m, im Tauchbereich max. 23 m, Wasserstandsschwankungen bis zu 2 m je nach
Witterung und Saison. 

Wasserqualität:

Jahreszeitabhängig, generell ist der See durch den Tourismus (bzw. dessen
 “Hinterlassenschaften”...) eher stark belastet  (Überdüngung). Das resultiert nicht nur
aus dem Eintrag menschlicher Ausscheidungen, sondern auch aus den Fütterungen von
Federwild und der Ablagerung von Müll jeglicher Art im und am See. 

Unterwasserflora:

Diverse Arten wie:Tausendblatt, Wasserpest, Laichkraut  

Unterwasserfauna:

Barsche, Rotaugen,  Hechte, Aale, Karpfen, Schleien, Welse, Jungfischschwärme,
Krebse, Wirbellose sowie Süsswasserpolypen, mehrmals wurde in den letzten Jahren
die relativ seltene Süsswasserqualle (freischwimmende Medusenform) gesichtet. 

Sichtweiten:

Je nach Witterung und Jahreszeit, unterhalb von 7m oft besser  werdend. 

UW-Landschaft:

Der See bietet als “Highlight” zwei Steilwände, eine davon mit 5 - 6 m Höhe und ca.15 m
Länge, im Uferbereich dichter Bewuchs  mit vielen Fischen, zwei aufrecht stehende
“versunkene Bäume” und diverse künstliche Gegenstände (siehe
Tauchkarte).                          

Nutzungsbereiche:

Fischlaichzonen, Badebereich, Angelbereich, Wasserskibereich, Tauchbereich. Über-
und Unterwassermarkierungen durch Bojen, Drainage- und Tonrohre sowie Stahlseile mit
Schwimmern. 

Zugang zum See:

Der Parkpatz liegt ca. 150 m von der Einstiegsstelle entfernt, der Weg dort hin ist
gepflastert und mit Transporthilfen befahrbar.