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Tauchplatzkarte + Info Rheinauer See

Auf dieser Seite haben wir einige Tipps für Taucher bereitgestellt. Allen voran eine Tauchkarte des Rheinauer Sees, in der wir für Taucher interessante Informationen eingezeichnet haben, und die regelmässig revidiert wird. Weiter unten finden sich dann noch Routenvorschläge sowie allgemeine Infos zum Tauchen (Wasserstände beachten!)
 

Tauchkarte
Hinter dem Symbol rechts befindet sich unsere Tauchkarte des Rheinauer Sees als PDF-Datei zum Download. Auf dieser Karte sind die Tauchbereichsgrenzen über und unter  Wasser sowie Tiefenangaben und weitere Informationen eingezeichnet, die über Wasser nicht erkennbar sind und sich auch nicht auf der Seekarte der Stadt Mannheim wiederfinden. Der Tauchereinstieg ist oben rechts nahe dem Parkplatz (nord-östliches Ufer). Im See befinden sich als Attraktionen zwei Steilwände (Große und Kleine), ein sieben Meter langes Wrack eines Stahlrumpfbootes sowie versunkene Bäume und andere Einträge, die sich als  Tauchziele anbieten.
Auf Seite 2 der Tauchplatzkarte sind GPS-Informationen angegeben, soweit sie uns vorliegen.
 


tauchkarte3.pdf (720 kB)    

Im Rheinauer See besteht  ein generelles Tauchverbot vom 15. Dezember bis 15.April.

Zum Tauchen im See bitte grundsätzlich die Tauchregelung beachten und einhalten, sonst läuft auch dieses Gewässer Gefahr, für das Tauchen gesperrt zu werden.Siehe dazu auch die Informationen zum Anmeldesystem (unter Tauchregelung). 

Routenvorschlag 1: “Große Steilwand”, “Treppe” + Unterwasserboje:
Abtauchen an der Einstiegsboje und an den Betonrohren entlang bis auf ca. 8 m Tiefe  absteigen. Am Ende der Rohre 240 °-Peilung nehmen und dieser Richtung auf ca. 10 - 11 m Tiefe mit Sichtkontakt zum Grund folgen. Mit etwas Glück trifft man direkt auf den Rand der abfallenden “Großen Steilwand”. Hier lässt man sich an der Steilwand herabsinken und folgt dem Verlauf Richtung Westen (Rechte-Schulter-Prinzip). An der Steilwand lassen sich gut Erdschichten ablesen. Am Ende läuft die Steilwand in nördlicher Richtung (Angelbereich/ Badestrand) ins flachere Wasser aus. Folgt man dieser nördlichen Richtung weiter, so stößt man auf ca. 8 m Tiefe auf ein dort verlegtes gelbes Drainagerohr, das die Grenze zum Angelbereich markiert.

Diesem Drainagerohr solange Richtung Badestrand folgen (ca. 60 °), bis man auf etwa 6 m Tiefe ist. Auf dieser Tiefe bleiben und parallel zum Badestrand wieder Richtung Einstieg. Aufmerksame Taucher finden den aufrecht stehenden Tannenbaum, bei dem schon oft ein kapitaler Hecht angetroffen wurde (Bild rechts).

Von hier aus geht es auf ca. 5 m weiter bis man auf die “Treppe” stösst. Sie ist keine Treppe im eigentlichen Sinn, sondern besteht lediglich aus zwei übereinanderliegenden Betonplatten und dient als Orientierungspunkt und “nette” Abwechslung in der Seegraswiese.

An der Treppe vorbei und die Tiefe haltend, trifft man mit recht großer Wahrscheinlichkeit direkt auf eine Unterwasserboje. Sie ist ein Überbleibsel aus vergangenen Tauchertagen  und diente früher als Orientierungspunkt für den Ausstieg, bevor der weiter südlich liegende und durch Betonrohre gekennzeichnete “Auftauchpfad” existierte.
Von hier aus taucht man weiter Richtung Einstieg, bis man  wieder auf die Betonrohre stösst, die zur Abtauchboje führen.

Die Objekte Unterwasserboje und “Treppe” eignen sich hervorragend als “Zielobjekte” für Anfänger: Abtauchen an der Abtauchboje und dann in nördlicher Richtung auf 5 m Tiefe über Unterwasserboje bis zur “Treppe” und zurück.

Routenvorschlag 2: “Wrack, Kl. Steilwand + Bäume”
Abtauchen an der Einstiegsboje und den Rohren bis zum Ende in ca. 8 m folgen. Danach wendet  man sich in südliche Richtung (Ufer zur linken Schulter) und taucht schräg auf ca. 11,5 m Tiefe ab. Diese Tiefe haltend stösst man bald auf das Wrack eines Fischerkahns. Danach geht es auf genau dieser Tiefenlinie weiter, bis man die sog. Kleine Steilwand erreicht. Von dieser aus geht es in süd-süd-östlicher Richtung zurück auf ca. 8 m Tiefe, bis man auf den versunkenen Baum stösst. Dieser ist am unteren Ende mit Rasengittersteinen beschwert und hat weiter oben Schwimmkörper, damit er aufrecht im Wasser steht. Oft steht ein großer Hecht irgendwo in der oberen Hälfte des Baums.
Vom Baum aus geht es in ca. 5 m Tiefe parallel zum Ufer wieder in Richtung Einstieg (Rechte-Schulter-Prinzip). Aufmerksame Taucher erkennen auch die halb versunkenen Einkaufswagen, die etwa auch auf dieser Tiefe liegen. Der Tiefenlinie immer parallel zum Ufer folgend, kommt man direkt wieder zu den Tonrohren zurück, die zur Einstiegsboje führen..

Der Hecht

Die “Treppe”

Unterwasserboje

Versunkener Baum

Kleine Steilwand

Flash-Video von einem Tauchgang anlässlich der jährlichen Seereinigung
Richtung versunkene Bäume, vorbei am Einkaufswagen mit Laichschnüren.
Schöne Szenen vom Hecht im Freiwasser sowie einem Schuppenkarpfen

Auszug (ca 6,7 MB) aus UW-Video von Volker Tapprich.

Hecht im Baum05

Videoclip Seereinigung

Auf beiden Routen kann man besonders im Tiefenbereich bei 5-8 m viele Fische und Krebse antreffen, da hier der Bewuchs noch recht dicht ist. Das gesamte Tauchgebiet ist mit Über- und Unterwasserbegrenzungen in Form von Bojen, Seilen oder Drainagerohren markiert. Es sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in den  Angel- und Laichzonen und besonders im Wasserskigebiet (westliche Hälfte des Sees) absolutes Tauchverbot besteht.